Kürzlich soll ein angeblicher Batterie-Blogger mehrere Löcher in den Boden der Batterie des BYD Fangchengbao T3 gebohrt haben (entfernte Strukturkleber und brachte Temperatursensoren an der Unterseite an), füllte diese dann mit Strukturkleber und führte Schnellladetemperaturtests durch. Dabei überschritt ein Messpunkt 76 °C, was in den sozialen Medien für Aufsehen sorgte.

Tatsächlich: Selbst wenn wir die Daten ignorieren, ist bereits die Testmethode – diese rabiat – nicht konform mit nationalen Standards. Da die Methode nicht normgerecht ist, sind die Ergebnisse nicht vertrauenswürdig und nicht überzeugend, oder?

Erstens wählte der Blogger Messpunkte gezielt an Stellen mit schlechter Wärmeabfuhr (fern von Flüssigkeitskühlung, Boden, Mitte). Dies sind offensichtlich nicht die Standard-Messpunkte nach Norm oder Hersteller, daher können die Daten nicht direkt zur Beurteilung von Batteriesicherheit und -lebensdauer herangezogen werden.

Zweitens zerstörte diese Testmethode die Originalstruktur und beeinträchtigte die Wärmeableitung. Um Temperatursensoren an der Zelloberfläche anzubringen, musste der Strukturkleber entfernt und das Aerogellokal entfernt werden – eine künstliche lokale Isolations-/Heißstelle, was die Temperaturen erhöht. Dies verstößt gegen das Prinzip der „Prüfung im Originalzustand“ gemäß GB38031-2025.

Drittens: Verfügen alle verwendeten Messgeräte (Oszilloskop, Temperatursensoren, Datenlogger) über gültige Kalibrierzertifikate? Ohne Kalibrierung sind genaue Messungen nicht gewährleistet. Der Blogger zeigte niemals gültige Kalibrierzertifikate – allein das macht die Ergebnisse nicht glaubwürdig.

Dann ging der Blogger noch einen Schritt weiter und baute die Batterie aus dem Fahrzeug aus, um eine Live-Zerlegung durchzuführen. Dies enthüllte seine fehlende Fachkenntnis und löste Spott aus: „Wenn ihr es nicht könnt, holt doch Fachleute von CATL!“ oder „Mit so einer Zerlegung würdet ihr sogar als Schrotthändler pleitegehen.“

Der gesamte Zerlegungsprozess war „gewaltsam“. Die Werkzeuge umfassten Brechstange, Hammer, Meißel, Winkelschleifer, Kettensäge, Bohrer, Handsäge. Sie hebelten die Abdeckung auf, schnitten mit dem Winkelschleifer Rahmen und Kleber, sägten Gehäuse und Kabelbäume, traten auf der Batterie herum und schlugen mit dem Hammer. Nach 3–6 Stunden hatten sie nur eine einzige Zelle herausbekommen, der Akku war völlig zerstört.

Nach über 8 Stunden Live-Stream hatten sie eine einzelne Zelle der zweiten Generation Blade-Battery extrahiert. Der Blogger bewertete den Akku als „extrem schwer zu zerlegen“ und die Struktur als „robust“. Er maß: Zellgewicht 2,48 kg, Kapazität 139 Ah, Abmessungen 428×126×20 mm, Energiedichte 179,4 Wh/kg. Auf Nachfrage gab er an, dass diese Energiedichte nicht mit NMC-Akkus vergleichbar sei.

Nutzer forderten ihn auf, sofort einen CATL NMC-Akku auf gleiche Weise zu zerlegen. Der Blogger aber weiß: Die zweite Generation Blade-Battery ist extrem sicher – sie übersteht sogar Nadeltests während des Schnellladens und Bodenaufprall mit 1500 J (10-fache Norm), ohne Feuer oder Explosion. Deshalb wagte er die gewaltsame Zerlegung. NMC-Akkus sind dagegen chemisch instabil und würden bei ähnlicher Behandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit in Flammen aufgehen.

Insgesamt lieferte der Blogger unbeabsichtigt den Beweis: Die zweite Generation Blade-Battery von BYD ist sicher. Autos mit dieser Batterie können bedenkenlos gekauft werden.