„Der BYD Dolphin sieht gut aus, zu diesem Preis wird er sich gut verkaufen. Der Fond ist geräumig, es gibt ein Panoramadach … Ich würde dieses Auto meinen Eltern empfehlen.“ Am 21. Mai postete ein japanischer BYD-Fan nach dem Test des Dolphin auf einer lokalen Automesse begeistert auf Twitter. Der Besitzer kennt die BYD-Produktpalette genau und interessanterweise fährt er auch einen BMW i4.

Nicht nur in Japan, auch in Israel, Thailand, Vietnam und sogar in Südamerika und Europa wissen immer mehr Menschen von BYD und entscheiden sich für BYD. BYD-Fans gibt es nun weltweit.

Ein globales Produktportfolio

2022 definierte BYD als das erste Jahr der Pkw-Exporte. Ende letzten Jahres war BYD in Asien, Europa und Amerika präsent und betrieb Pkw-Geschäfte in 18 Ländern. Die Nutzfahrzeuge sind in über 70 Ländern und Regionen auf sechs Kontinenten unterwegs. Seit der Gründung der ersten Auslandsniederlassung in den Niederlanden 1998 hat BYD 24 Jahre für den globalen Markteintritt gebraucht. Das Jahr 1 bedeutete Beschleunigung und Marktumsetzung.

In Israel kooperiert BYD mit dem landesweiten Händler Shlomo, mit dem man bereits im Bereich Elektrobusse zusammenarbeitete. Seit 2022 ist BYD der am schnellsten wachsende chinesische Markt bei den Exporten. Im April 2023 exportierte BYD 14.800 Fahrzeuge, ein Anstieg um das 15,5-Fache gegenüber dem Vorjahr. Von Januar bis April lagen die Auslandsverkäufe bei rund 53.600 Einheiten, nahe an den 55.900 des gesamten Jahres 2022. Der BYD ATTO 3 war vier Monate in Folge Thailands meistverkauftes reines Elektroauto und sechs Monate in Folge Israels meistverkauftes Modell über alle Antriebsarten hinweg. Auch in Neuseeland und Singapur war der ATTO 3 im April der meistverkaufte Stromer.

Der ATTO 3 ist ein globaler Star, weil er das am besten geeignete Modell aus BYDs Volumensegment im richtigen Preissegment ist. Er ist nicht der teuerste, aber genau richtig. Mit ihm tastet sich BYD auf den Weltmärkten vor: Der Seal kommt nach Europa, der Dolphin zielt auf Asien und Lateinamerika. Zusammen mit dem Song Plus DM-i bilden sie BYDs Export-Truppe. Für einen globalen Autohersteller ist ein solides Produktportfolio manchmal wichtiger als der Absatz selbst.

Globale Kern-Technologien

Als BYD im Mai 2021 den Pkw-Export ankündigte, war der erste BYD Tang in Europa für 72.000 Euro gelistet, auf Augenhöhe mit BMW X5 und Audi Q7. Diese hohe Preisgestaltung im Ausland überraschte den heimischen Markt. Der aktuelle BYD ATTO 3 kostet in Europa rund 38.000 Euro (ca. 270.000 RMB), weit mehr als das chinesische Schwestermodell Yuan Plus. Der Grund: BYDs Technologie-Moat. Mit Blade-Batterie, DM-i Super Hybrid und e-Plattform 3.0 übertrifft BYD die aus Verbrenner-Plattformen umgebauten Elektroautos der Wettbewerber technisch um Generationen – in Reichweite, Sicherheit, Raum und Fahrgefühl.

Der ATTO 3 erhielt beim E-NCAP-Test fünf Sterne. Sicherheit wird zum Markenzeichen von BYD im Ausland. Ein ausländisches Medium lobte die Blade-Batterie: Diese Technologie sei weltweit nicht zu ignorieren, BYD belege mit über 16 % Marktanteil Platz zwei und sei der führende Autohersteller. BYDs respektvoller Ansatz: Technologie zuerst, kein Billigpreis.

Kulturelles Selbstbewusstsein einer chinesischen Marke

BYD verbindet Pragmatismus (Produkte und Technologie) mit Idealismus (kulturelles Selbstbewusstsein). Anfang 2023 gingen Videos viral, in denen Ausländer mit gebrochenem Chinesisch die Sprachsteuerung von BYD-Autos nutzten – „Nihao, Xiaoji!“ Manche beherrschten Chinesisch und konnten per Sprache Fenster öffnen, Bildschirm drehen oder Einstellungen ändern. Chinesische Nutzer scherzten: Lasst die Ausländer mal echtes Original erleben. BYDs Exportmodelle sind lokalisiert – der ATTO 3 wurde in Japan für sein Infotainment gelobt. Diese Videos zeigen, wie chinesische Kultur mit den Rädern in die Welt getragen wird.

BYD als Global-500-Unternehmen treibt Innovationen und grüne Visionen an, um die Erde um 1 °C abzukühlen. Wer BYD als Vertreter von „Made in China“ wählt, akzeptiert moderne Technologie mit östlicher Weisheit. Im Mai 2023 fanden der BYD Cup Asia-Pacific Business School Desert Challenge und die Xuanzang-Road- Business-School- Gobi-Challenge statt. Diese Aktivitäten sind Teil der globalen Markenkommunikation.

Vom chinesischen Schriftzeichen auf den Knöpfen im Innenraum über das Drachengesicht-Design bis zum von Orakelknochen abgeleiteten Logo der Premiummarke Yangwang – BYD passt sich an, bewahrt aber seine Identität, ohne zu schmeicheln.

Fazit

Die Logik von BYDs Pkw-Exporten ist klar: Hinter dem Markenvertrauen steht Produktvertrauen, dahinter Technologievertrauen, dahinter Kulturvertrauen, das wiederum das Markenvertrauen stärkt. Dieser fast perfekte Kreislauf ist BYDs Moat für den globalen Wettbewerb. BYD fährt mit einem Heiligenschein, aber dieser Heiligenschein ist die systemische Wettbewerbsfähigkeit.